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Joachim-Ernst Berendt Urtöne CD1
Hermann Bauer, Freiburg (Reiki Magazin 2/97) von Frank Doerr Berendt ist ein Pionier des Horchens. Neben seinen bekannten Publikationen im Bereich des Jazz hat er vor allem durch Sendungen wie "Nada Brahma - Die Welt ist Klang" oder "Vom Hören der Welt" viele Menschen erreicht. Vier halbstündige Titel sind auf den beiden CDs enthalten. Die ersten drei bringen die Töne der Erde, der Sonne, des Mondes zu Gehör. Aufgrund der mathematischen Berechnungen von Hans Cousto konnten den Planeten unseres Sonnensystems Töne zugeordnet werden: der Erde ein G, der Sonne ein Cis und dem Mond ein Gis. Beim letzten Titel, dem "Shiva-Shakti-Klang", ertönen Sonne und Mond gleichzeitig, die Vereinigung des männlichen und des weiblichen Prinzips.
Diese Klänge werden von Hans-Peter Klein und Monika Elstner auf zwei entsprechend gestimmten Sandawa-Monochorden gespielt. Das Streichen über die vielen Saiten entlockt diesem Instrument nicht nur die Grundsounds, sondern auch zahlreiche strahlende Obertöne. So steigen aus dem Flächensound des Sandawa immer neue Akkorde auf, wechseln und verändern sich; ein reiches und vielfältiges Klanggeschehen, das den Hörer auf den jeweiligen Planeten und das von ihm verkörperte Prinzip einstimmen kann. Diese CD ist hervorragend für freies Fließen in Reiki geeignet, aber auch für Klangmeditationen. Letzteres wird im Booklet gemeinsam mit den technischen Grundlagen und Informationen zu den einzelnen Tönen hervorragend erklärt. Noch keine Musik "aus der Konserve" erschien mir bei Reiki-Behandlungen so wohltuend wie diese, und sie hat bei mir und anderen schon zu wirklich intensiven Erlebnissen beigetragen. Der Erdenton: Wer zum Erdenton meditiert, verstärkt die Resonanz zwischen sich und der Erde. Er schwingt in bewußtem Zusammenklang mit dem Planeten, auf dem wir leben, und gewinnt dadurch Positivität, Sicherheit, Freude, Energie. Der Sonnenton: Die klanglich untermalte Meditation stellt eine Beziehung zu allem her, wofür die Sonne im Bewußtsein steht: Klarheit, Freude, Leichtigkeit, Erleuchtung. Der Mondton: Wer zum Mondton meditiert, verbindet sich mit allem, wofür Weibliches steht: Liebe, Gefühl, Herz, Wärme. Der Shiva-Shakti-Klang: Das Sonnen-Cis, verbunden mit dem Gis des Mondes, wird zum 'Shiva-Shakti-Klang'. Diese Schwingungen eignen sich zur Paar-Meditation im tantrischen Sinne. Mehr Urtonproduktionen finden Sie bei www.steinklang.de
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